Einblicke in unergründliche wie überraschende Erfahrungsräume jenseits des Abendlandes
Andreas Platthaus: Moderation
Immer wieder rückt Christoph Peters die Berührungspunkte und Reibungsflächen der westlichen Gesellschaft und Kultur mit anderen sozialen und spirituellen Traditionen ins Zentrum seines literarischen Schaffens. Vor allem beschäftigen ihn die Schnittstellen von Orient und Okzident, von Überlieferung und Moderne sowie die Faszinationskraft wie Verstörung, die von der Begegnung mit fremden Lebens- und Denkweisen ausgeht. In seinen neuen Erzählungen „Selfie mit Sheikh“ kehrt Peters in den islamischen Orient zurück. Sie spielen teils in Deutschland, teils in Ländern des Nahen und Mittleren wie Pakistan, Ägypten oder auch die Türkei. Wie kaum ein anderer Autor vermag es Christoph Peters in seinen Erzählungen unsere uralten Ängste und oftmals naiven Projektionen zu durchdringen und lässt uns eintauchen in manchmal unergründliche, manchmal verstörende, gelegentlich auch überraschend vertraute Erfahrungsräume jenseits des Abendlandes.
Christoph Peters – wurde 1966 in Kalkar geboren. Für seine Bücher wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem aspekte-Literaturpreis und dem Hölderlin-Preis 2016. 2009 erhielt Peters für seinen Roman „Mitsukos Restaurant“ den Rheingau Literatur Preis.
Quelle: kulturkurier / Kulturclub.de
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Christoph Peters - Eltville am Rhein - 21.09.2017 – Copyright © 2025 Kleiner Kalender