Ein poetisches Stimmkonzert einer Provinzstadtbevölkerung
Wenn die Toten auf ihr Leben zurückblicken könnten, wovon würden sie erzählen? Eine Geschichte oder die Erinnerung einen Moment, an ein bestimmtes Gefühl? „Das Feld“ – das ist der fiktive Friedhof eines kleinen Ortes und die dort Begrabenen erzählen ihre Geschichte: Einer wurde geboren, verfiel dem Glücksspiel und starb. Eine erinnert sich daran, dass ihr Mann ein Leben lang ihre Hand in seiner gehalten hat. Eine andere hatte 67 Männer, doch nur einen hat sie geliebt. Und einer dachte: Man müsste mal raus hier. Doch dann blieb er. Robert Seethaler entwickelt in seinem Roman ein Porträt einer Stadt, eine vielstimmige Gesamtschau auf das Leben, in der er für jede Figur eine eigene Sprache findet.
Quelle: kulturkurier / Kulturclub.de
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Robert Seethaler - Oestrich-Winkel - 22.09.2018 – Copyright © 2025 Kleiner Kalender