Àkos Györffy liest aus seinen Gedichten (ungarisch / deutsch)

17. Februar 2014 in München

Übersetzungen und Moderation: Julia Schiff.

„Ich könnte sagen, dass […] Deutschland mir die Melancholie geschenkt hat, die […] dazu führte, dass ich zu schreiben begann“, so der 1976 in Ungarn geborene Ákos Györffy. Diese Melancholie grundiert seine Texte, gepaart mit einer staunenden Wahrnehmungsoffenheit für das Wirkliche – in seiner mannigfaltigen, aber auch ‚abgründigen‘ Schönheit. Györffy nähert sich der Welt mit „zur Perfektion verfeinerten Methoden der […] Verschweigung“ und vermag sie so sinnfällig werden zu lassen, ohne sie der Herrschaft eines rational-deutenden Wortes zu unterwerfen. Er arbeitet in Budapest an einer Grundschule für körperbehinderte Kinder. Sein erster Band (2000) wurde mit dem Attila-Gérecz-Preis für das beste lyrische Debüt ausgezeichnet. Heute liegen vier ungarische Gedichtbände von ihm vor, auf Deutsch Aus Akutagawas Notizbuch (Rimbaud 2005) und nun Regungslos, übersetzt von J. Schiff (Pop Verlag 2012). Julia Schiff, geb. 1940 in Detta/Rumänien, seit 1981 in München; Übersetzerin im ‚Sprachendreieck‘ Deutsch-Ungarisch-Rumänisch, Verfasserin von Romanen, Gedichten und Essays zur Literatur.

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Quelle: kulturkurier / Kulturclub.de

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80799 München
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Montag, 17. Februar 2014
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