Der doppelte Horizont (II): Olga Martynova und Oleg Jurjew lesen aus ihren Gedichten

18. Februar 2013 in München

Tschwirik und Tschwirka / In zwei Spiegeln.

Rezitation: Helmut Becker
"Ich glaube, dass es Aufgabe der Literatur ist, die Sprache immer, immer, immer neu zu erschaffen", so Olga Martynowa (geb. 1962 in der Region Krasnojarsk), Chamisso-Preisträgerin 2011 und Bachmann-Preisträgerin 2012. 1991 nach Frankfurt gekommen, schreibt sie heute ihre Prosa auf Deutsch, ihre Gedichte weiterhin auf Russisch (und überträgt sie dann mit Elke Erb u.a. ins Deutsche). In ihrem Band Von Tschwirik und Tschwirka entstehen ihr aus der Sprache zwei vogel- und koboldhafte Luftgeister, surrealistische Exilanten auf Erden, der Autorin selbst rätselvoll. Sprachschöpfung leistet auch ihr Ehemann Oleg Jurjew (geb. 1959 in Leningrad), ausgebildeter Wirtschaftsmathematiker und Systemtheoretiker, Lyriker, Dramen- und Prosaautor, Essayist und Übersetzer, u.a. 2010 mit dem Hilde-Domin-Preis ausgezeichnet. Über In zwei Spiegeln, seine Sammlung von Gedichten aus dreißig Jahren, schreibt Ilma Rakusa: "Wir geraten in den Sog einer Suggestion, die durch Rhythmus und Reim noch verstärkt wird. Manche Zeilen sind verführerisch schön, schiere Wortmusik [...] Ein Meister des Sehens, er belebt das Unbelebte, bewegt das Reglose [...]"

Quelle: kulturkurier / Kulturclub.de

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Lyrik Kabinett München
Amalienstraße 83a
80799 München
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Montag, 18. Februar 2013
20:00 Uhr
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